Grundsätzliches zum Bikeleasing für Mitarbeiter

 

Was ist Bikeleasing für Mitarbeiter? 
Kurz und einfach gesagt haben Sie durch das Bikeleasing die Möglichkeit kostengünstig ein Dienstfahrrad über Ihren Arbeitgeber zu beziehen, welches Sie auch zu 100% privat nutzen dürfen.

 

Warum ist ein Bikeleasing-Rad günstiger als der Direktkauf? 
Das liegt vor allem an den steuerlichen Vorteilen, die sich aus der Dienstwagen-Regelung ergeben. 
Beim Bikeleasing ist der Arbeitgeber der Leasingnehmer und überlässt das Rad dem Mitarbeiter zur Nutzung. Entscheidet sich ein Mitarbeiter für ein Dienstrad, entscheidet er sich gleichzeitig dafür einen Teil seines Gehaltsanspruchs in einen Sachbezug umzuwandeln. Dadurch verringert sich das zu versteuernde Einkommen sowohl für ihn selbst und auch für den Arbeitgeber.

Dabei wird der so genannte geldwerte Vorteil für das Dienstfahrzeug (1% der auf volle 100 Euro abgerundeten halbierten unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers) wieder dem zu versteuernden Gehalt hinzugefügt. Durch das geringere zu versteuernde Einkommen sinken auch die Sozialversicherungsbeiträge, und damit auch entsprechende Leistungen, um einen geringen Anteil (z. B. in der Altersrente). In unserem Vorteilsrechner können Sie sich selbst von der Ersparnis überzeugen.

 

Was ist eine Gehaltsumwandlung?
Der Begriff Gehaltsumwandlung ist eine Abwandlung des Begriffs Entgeltumwandlung. Hierbei erklärt sich der Mitarbeiter bereit, die Summe X seines vertraglich geregelten Gehalts als Sachbezug (z. B. Dienstrad) über einen definierten Zeitraum (z. B. Leasingdauer) zu erhalten. Da der Sachlohn für die Überlassung des Dienstrades nicht mit der kompletten Leasingrate zu versteuern ist, sondern pauschal über die sogenannte Dienstwagen-Regelung versteuert wird, entsteht ein deutlicher Steuervorteil. Dieser macht die Umwandlung für den Arbeitnehmer und den Arbeitgeber attraktiv. Durch die Gehaltsumwandlung spart sich der Arbeitnehmer einen Teil seiner Lohn- und Sozialversicherungsabgaben ein.

 

Was bedeutet die sogenannte Dienstwagen-Regelung?
Die Dienstwagen-Regelung beschreibt die Anwendung des § 8 Absatz 2 Satz 2 EStG. Durch den Erlass der Finanzbehörden der Länder vom 23. November 2012 kann die 1%-Regelung, die vorher nur Dienstwagen vorbehalten war, für Dienstfahrräder, Pedelecs und S-Pedelecs angewendet werden. 1% des Bruttolistenpreis des Dienstrades wird dem steuerpflichtigen Lohn aufgeschlagen. Der Arbeitnehmer muss somit lediglich den geldwerten Vorteil versteuern. Die private Nutzung ist dadurch ausdrücklich erlaubt. Der Anfahrtsweg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte muss bei Fahrrädern und Pedelecs nicht versteuert werden.

Hinweis auf Grund der gesetzlichen Anpassung zum 01.01.2019: Gemäß der Neufassung des §37 EstG ist es ab 2019 so, dass der geldwerte Vorteile für Mitarbeiter nicht mehr zu versteuern ist, wenn keine Entgeltumwandlung stattfindet (komplette Übernahme durch den Arbeitgeber). Dies gilt jedoch nur für Fahrräder oder Pedelecs (KEINE S-Pedelecs!), die nach dem 31.12.2018 – also ab dem 01.01.2019 übernommen wurden.

Zudem wird rückwirkend zum 01.01.2019 die Besteuerung des geldwerten Vorteils halbiert von bisher 1% auf 0,5% bemessen am UVP. Die Änderung gilt nur für Neuzulassungen von Fahrrädern, Pedelecs und S-Pedelecs ab dem 01.01.2019 (Radübernahme). Alle Altverträge vor dem 01.01.2019 werden weiterhin mit 1% versteuert.

 

Kann Zubehör mitgeleast werden?
In das Leasing können alle Zubehörteile aufgenommen werden, die mit dem Dienstrad fest verbunden sind, beispielsweise Schutzblech, Gepäckträger oder Ständer. Auch Anhänger und Kindersitze können als Zubehör gewählt werden. Nicht eingerechnet werden können z. B. Bekleidung, Helme, Körbe, Taschen etc. Falls Sie sich bei einem Zubehörteil nicht sicher sind, ob dieses in das Leasing aufgenommen werden kann, erkundigen Sie sich gern über unser Innendienst–Team. Ein Schloss ist zwingend mitzuleasen.

 

Welche Fahrräder eignen sich für das Dienstradmodell?
Grundsätzlich sind alle Fahrradarten für das Dienstradmodell geeignet. Allerdings gibt es bei S-Pedelecs gesetzliche Vorschriften und Einschränkungen, weshalb viele Arbeitgeber diese als Dienstrad ausschließen.

 

Ist der Dienstwagen mit dem Dienstrad kombinierbar?
Ja, zusätzlich zu einem Dienstwagen können auch Diensträder geleast werden.

 

Sind mehrere Diensträder pro Mitarbeiter möglich?
Grundsätzlich sind auch mehrere Diensträder pro Mitarbeiter möglich. Dies richtet sich jedoch an die zuvor getroffenen Beschränkungen Ihres Arbeitgebers mit dem Bikeleasing-Service.

 

Ist eine familiäre Nutzung des Dienstrades erlaubt?
Grundsätzlich ja, da Sie als Arbeitnehmer mit Ihrem Arbeitgeber einen Überlassungsvertrag schließen. In diesem vereinbaren beide Parteien u. a., ob Familienmitglieder (z. B. Ehepartner) das Dienstrad ebenfalls nutzen dürfen. Unsere Versicherungspakete „Premium“ und „Premium Plus“ decken eine vereinbarte familiäre Nutzung mit ab.

 

Welche Fahrradhändler stehen zur Wahl?
Jeder in Deutschland gemeldete Fahrradhändler (insgesamt ca. 4.000 Händler) kann Ihre Leasinganfrage beim Bikeleasing-Service stellen, auch wenn dieser nicht bei uns registriert ist. Die bereits bei uns registrierten Händler können Sie auf unserer Internetseite einsehen.

 

Wie lange läuft ein Leasingvertrag?
Sie können Ihr Dienstrad über 36 Monate leasen.

 

Was passiert mit den Rädern am Ende der Leasinglaufzeit?
Wir beabsichtigen den Mitarbeitern 3 Monate vor Laufzeitende ein Angebot zur Übernahme zu unterbreiten. Dieses dürfen wir aus steuerlichen Vorgaben nicht verbindlich Zusagen.

Wo kann man seinen Vertrag einsehen und verwalten? 
Hierfür gibt es unsere Bikeleasing App. Die BLS App steht jedem kostenfrei für Android und iOS Geräte zur Verfügung. 
In der BLS App erfahren Sie alles zum Thema Bikeleasing-Service. Sie finden auf Anhieb den nächsten Bikeleasing-Service Händler, können Schäden melden oder Ihren Bestandsvertrag verwalten.

 

Kann man mit einem Bikeleasing-Rad weiterhin die Entfernungspauschale (Werbungskosten) für die Fahrten zur Arbeit geltend machen?
Ja, die Entfernungspauschale für Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte ist grundsätzlich unabhängig vom Verkehrsmittel mit 0,30 €/km zu gewähren (§9 Abs. 1 Nr. 4 EstG). Während bei der Stellung eines Firmen-PKW dieser Anfahrtsweg zunächst zusätzlich mit 0,03 %/km/Monat vom Listenpreis versteuert werden muss, ist dies beim Dienstrad bereits mit 0,5 % vom Listenpreis (UVP) pauschal abgegolten.

Wegversteuerung bei S-Pedelecs neu ab 01.01.2019: Schnelle Pedelecs (S-Pedelecs) werden als Kleinkraftrad klassifiziert und müssen daher mit 0,015 %/km/Monat (vorher 0,03%) vom UVP (analog Dienstwagen) versteuert werden. Die Entfernungspauschale kann jedoch auch bei S-Pedelecs geltend gemacht werden.

Kommen auch ermäßigte Räder für das Bikeleasing in Frage?
Im Prinzip ja. Durch ein reduziertes Rad verringert sich auch die Leasingrate, da diese anhand des Kaufpreises berechnet wird. Allerdings bemisst sich der geldwerte Vorteil – also die Steuerlast für das Dienstfahrrad – immer auf Basis der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers (UVP) und kann sich daher bei stark reduzierten Rädern auf die Gesamtersparnis durch das Leasing-Modell ausschlagen.

 

Versicherung für Diensträder

 

Muss die von Bikeleasing-Service angebotene Dienstrad-Versicherung genommen werden?

Die von uns angebotenen Dienstrad-Versicherung schützt Ihr Fahrrad oder E-Bike vor Diebstahl, Vandalismus, Totalschäden, Unfallschäden, unsachgemäßer Handhabung, Pannen und Sturzschäden sowie vor Material-, Produktions- und Konstruktionsfehlern, Akku-Defekten und Elektroschäden.

 

Achtung: Die private Hausratversicherung bietet keinen optimalen Schutz für Diensträder. Bikeleasing-Service hat sehr günstige und leistungsfähige Tarife mit den Versicherungsunternehmen ausgehandelt, sodass das Preis-Leistungs-Verhältnis der angebotenen Versicherung attraktiv und wettbewerbsfähig ist.

 

Was ist der Unterschied zwischen der BASIS-Versicherung „Premium“ und der ZUSATZ-Versicherung „Premium plus“?

Die Zusatz-Versicherung „Premium plus“ beinhaltet eine zusätzliche Verschleißversicherung für Ihr geleastes Fahrrad oder E-Bike.

*Im Durchschnitt gegenüber Barkauf. Die Beispielrechnung basiert auf folgenden Parametern: Arbeitnehmer unverheiratet, Gehalt 2.800 € brutto, Lohnsteuerklasse 1, kein Kind, RV PFLICHT, GKV 14,6 %, 0,9 %, Zusatzbeitrag, Kirchensteuer ja, Arbeitgeber ist vorsteuerabzugsberechtigt, Laufzeit 36 Monate, Versicherungsrate „Premium“ übernimmt Arbeitgeber

 

Die Dienstradförderung geht in die nächste Runde und bestätigt das Bikeleasing-Mobilitätskonzept als umweltfreundliche Alternative zum Kraftfahrzeug.

 

Durch den Erlass der obersten Finanzbehörden vom 13.03.2019 halbiert sich die Höhe des zu versteuernden geldwerten Vorteils bei privater Nutzung für Diensträder und Dienstpedelecs (bis 25 km/h).

 

Hier gelangen Sie zum Gesetzestext

 

  • Die neue 0,5 %-Regelung begünstigt jetzt auch Leasingräder, die dem Mitarbeiter in einem Gehaltsumwandlungsmodell überlassen werden.
  • Wird das Dienstrad zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Gehalt zur Verfügung gestellt, ist der da- mit verbundene geldwerte Vorteil nicht zu Versteuern.
  • Die Neuregelungen gelten für alle nach dem 01.01.2019 abgeholten Diensträder. Vorerst gelten die Neuregelungen für alle Abholungen bis zum 31.12.2021.

 

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